Was ist das Handicap und wie kann man es verbessern?

 

Das Handicap, auch Stammvorgabe genannt, soll die ungefähre Spielstärke eines Golfers kennzeichnen. Spielen zwei Golfer unterschiedlicher Stärke miteinander kann mithilfe des Handicaps das Ergebnis verglichen werden. Grob gesagt ergibt sich das Handicap aus der Differenz von Schlägen auf einer 18-Loch Runde und deren Par-Wert.

 

Amarilla Golf, Pitch and Putt

 

Bei Turnieren wird aufgrund von Handicap und Schwierigkeitsgrad des Golfplatzes die Spielvorgabe errechnet. Daraus ergibt sich die Anzahl der Vorgabeschläge bei einem Wettbewerb. Zieht ein Spieler von seinen Schlägen auf der Runde diese Vorgabe ab, erhält er das so genannte Netto-Ergebnis, mit dem man Spieler unterschiedlicher Spielstärke vergleichen kann.

 

Das Handicap in Deutschland startet mit 54 (in Spanien z.B. auf Teneriffa mit 36, sofern man Mitglied in einem spanischen Club wird) nach einer Platzreifeprüfung. Golfer mit höherer Spielstärke haben ein niedrigeres Handicap. Profis spielen natürlich ohne Handicap und ohne Vorgaberegelung in der so genannten Brutto-Wertung.

 

Man muss ja nicht gleich Profi werden, aber das Handicap verbessern, das interessiert jeden Golfer. Ideal dafür sind so genannte Handicap-Kurse, die von einem gewissen Handicap ausgehen und systematisch am Golfspiel arbeiten. Mit einer "EDS-Runde" (Extra Day Score) über 18 Löcher wird der Kurs abgeschlossen. Der Spieler hat dann auf dem Platz die Möglichkeit seine Stammvorgabe (Handicap) zu verbessern. Erwischt er einen schlechten Tag kann er sie auch verschlechtern.

 

Wer intensiv trainiert und vorher viel geübt hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Handicap verbessern. Auch bei vorgabewirksamen Turnieren kann nach vorheriger Anmeldung beim Heimatverein die Stammvorgabe verbessert werden.

 

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